Zur eindeutigen Kennzeichnung der Küken werden 2 Methoden empfohlen, die Kükenmarke und der Kükenring. Die früher oft verwendete Zehenlochung ist aus tierschutzrelevanten Gründen verboten.

Hier wurde die Haut zwischen den Zehen gelocht. Die Kennzeichnung basiert auf der Unterscheidung zwischen welchen Zehen wievielmal und welche Läufe gelocht wurden. Bei dieser Methode ist die Anzahl der Markierungsmöglichkeiten begrenzt.

Die Kükenmarke wird in die Hautfalte zwischen den Flügel geklippt und kennzeichnet durch eine Nummerierung das Tier eindeutig. Unsere Aufmerksamkeit sollte hierbei auf der Größe der Kükenmarke liegen. Zu große Kükenmarken bergen ein Verletzungsrisiko für unsere Tiere.

Der Kükenring ist ein offener Ring den es in verschiedenen Ausführungsvarianten und Größen gibt. Dieser kann den Küken problemlos angelegt werden und gewährleistet durch unterschiedliche Farben und / oder mit Nummerierung eine eindeutige Kennzeichnung. Bis zur endgültigen Kennzeichnung durch den Bundesring muss diese je nach Tierart ein- oder zweimal durch einen größeren Ring ersetzt werden, damit zu kleine Ringe nicht einwachsen.

Kükenringe erhalten Sie im Fachhandel. Ein umfangreiches Sortiment an Kükenringen und weiteren Größen erhalten Sie im Online-Shop unter Kennzeichnungsringe

Hier stehen den Züchtern neben den Flexi-Ringen auch Easy-Flex-Ringe zur Verfügung. Diese lassen sich mit einer Beringungszange anlegen und vereinfachen das Anlegen der Ringe. Gerade dann, wenn sehr viele Küken gekennzeichnet werden müssen, verschafft der Easy-Flex Ring mit der Beringungszange einen nicht unerheblichen Zeitvorteil.

Nach 5 – 6 Wochen können wir nun den Bundesring anlegen. Unsere bisherigen Kennzeichnungen können wir nun auf den Code des Bundesrings übertragen und unsere Aufzeichnungen vervollständigen.

Hat man bei der Kennzeichnung mit Kükenringen gearbeitet und diese bereits durch offene Farb- oder Nummernringe ersetzt, kann man diese jetzt am Tier belassen. Im Vergleich zum Nachschauen der Nummer des Bundesrings ist dem Züchter so eine schnellere Zuordnung der Tiere möglich